Elefantenfakten

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Elefanten ernähren sich gesund

Gräser, Blätter, Früchte, Zweige, Rinde, Wurzeln – ein einzelnes Tier frisst bis zu 150 Kilo pflanzliche Nahrung am Tag – kein Wunder, schließlich braucht es schon im Ruhezustand fast 50.000 Kilokalorien – soviel wie 25 Menschen.

Elefanten sind Kommunikationstalente

Elefanten verständigen sich oft über Infraschall – tiefe Tonlagen, die Menschen gar nicht wahrnehmen können. Die für uns unhörbaren Schwingungen werden durch die Luft und den Boden mehrere Kilometer weit übertragen und beinhalten Informationen zu Wasser- und Futterquellen sowie zu Gefahren und möglichen Treffen.

Elefanten verhalten sich ähnlich wie Menschen

Weibliche Elefanten leben in Familienverbänden. Sie zeigen Wiedersehensfreude – und sie trauern um ihre Toten. Sie nutzen Werkzeuge und sie erkennen ihr Spiegelbild.

Elefanten sind Landschaftsgärtner und Klimaschützer

Elefanten öffnen Savannen und pflanzen Wälder. Der Dung der Tiere enthält Samen von Bäumen, die so über viele Kilometer verbreitet werden. Wenn Waldelefanten durch die Tropenwälder streifen, dünnen sie die Vegetation aus – vieles wird gefressen oder zertrampelt. Aber die übrig gebliebenen Bäume profitieren von mehr Platz, Wasser und Licht – sie werden besonders dick und hoch und binden unterm Strich mehr CO2 als ohne Elefanten – das zeigt eine Studie für den Internationalen Währungsfonds.

Elefanten sind bedroht

Wegen ihrer Stoßzähne werden Elefanten von Wilderern gejagt. Außerdem werden ihre Lebensräume zerstört und zerstückelt – Konflikte mit Bauern und Viehhirten sind vorprogrammiert. Die Folge: Die Weltnaturschutzunion stuft den Asiatischen Elefanten als stark gefährdet ein – genauso wie den Afrikanischen Steppenelefanten. Der Afrikanische Waldelefant ist sogar vom Aussterben bedroht.

Quellen

SWR-Wissen: Fünf Fakten über Elefanten, 12.8.2021