Internationalen Naturschutzunion bannt Elfenbeinhandel auf ihrer Weltkonferenz in Honolulu

Die Internationalen Naturschutzunion (IUCN) hat auf ihrer Weltkonferenz vom 1. bis 10. September 2016 in Honolulu den Elfenbeinhandel, trotz Einwänden aus Namibia, Südafrika, Japan und Kanada, gebannt. Zu diesem Zweck wurde auf der Konferenz eine Resolution für ein Verbot des nationalen Elfenbeinhandels verabschiedet werden. Der Beschluss ist zwar rechtlich nicht bindend ist, denn ob und wie Elfenbein gehandelt werden darf, regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites). Aber während der internationale Handel mit Elfenbein schon seit langem verboten ist, stellt insbesondere der nationale Elfenbeinhandel ein Problem dar. Die Elfenbein-Resolution aus Hawaii soll jedoch als Beschlussvorlage  für die anstehende Weltartenschutzkonferenz vom 24. September bis 6. Oktober in Südafrika dienen. Demnach könnte die Staatengemeinschaft ein völliges Verbot des Elfenbeinhandels demnächst beschließen. Nicht jedoch ohne Wiederstand, insbesondere aus Namibia und Simbabwe, die erst kürzlich wiederum gefordert hatten, den Handel sogar international wieder zuzulassen.

Bildnachweis: AFP

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