Jetzt unterschreiben: Petitionen für ein dauerhaftes Verbot von Elfenbeinhandel

Was hat Yahoo mit Elefanten zu tun?

„Jeden Tag werden auf der Welt hundert Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet. Die Nichtregierungsorganisation Avaaz will erreichen, dass Elfenbein nicht mehr über Yahoo Japan verkauft werden kann.“  (in: heise online, 27.1.2016)

Petition von Avaaz

  • Adressaten: Marissa Mayer, CEO Yahoo!, und Manabu Miyasaka, CEO Yahoo! Japan, und alle anderen Unternehmen, die den Elfenbeinhandel online erlauben
  • Ziel: Aufforderung, den Handel mit Elfenbein auf alle Seiten/Plattformen in Japan und anderen Märkten sofort einzustellen
  • Hintergrund: Zwischen 2012 und 2014 wurden über Yahoo! Japan um die 12 Tonnen Stoßzähne oder aus Elfenbein gefertigte Schmuckstücke versteigert (in: The Guardian, 26.1.2016).

Weitere Petitionen:

Petition von Rettet die Elefanten Afrikas e.V.

  • Adressaten: John E. Scanlon, Generalsekretär des Washingtoner Artenschutzüberabkommens (CITES), und an alle Unterzeichnerstaaten
  • Ziel: Aufforderung zur Durchsetzung eines dauerhaftem, 100%igem, nationalem und internationalem Elfenbein-Handelsverbot ohne jegliche Ausnahme
  • Hintergrund: 1989 beschloss CITES – unter anderem auf Antrag Tansanias – ein absolutes Handelsverbot für Elfenbein, um die Massaker an Hunderttausenden Elefanten in den 1970er und 1980er Jahren zu beenden. Seit 1997 wird dieses Verbot schrittweise unterminiert: Ende 2008 durften vier Länder (Südafrika, Namibia, Botsuana und Simbabwe) 108 Tonnen aus Lagerbeständen nach China und Japan verkaufen. Die daraufhin im März 2013 beschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung der Elefanten-Wilderei, reichen auch aufgrund neuerer Entwicklungen, wie die zunehmende Finanzierung von Terrorgruppen und Milizen (LRA, Al-Shabab usw.) durch Elfenbeinhandel, nicht aus.

Petition von Rettet den Regenwald e.V.

  • Adressat: Xi Jinping, Präsident der Volksrepublik China
  • Ziel: Aufforderung zur Durchsetzung des Elfenbein-Handelsverbot in China
  • Hintergrund: China will dem Import von Elfenbein offenbar ein Ende setzen. Die Einfuhr wurde im Februar 2015 für zunächst zwölf Monate untersagt. Allerdings gilt das Verbot nur für das Festland und klammert Hong Kong aus – wo das meiste illegale Elfenbein ins Land kommt.

 

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