Warum Elefanten nicht an Krebs erkranken

„Wissenschaftler am Huntsman Cancer Institute der University of Utah hat das erstaunt. Deshalb haben sie sich genauer mit den Dickhäutern im Hogle Zoo und dem Ringling Bros. Center for Elephant Conservation beschäftigt. Im „Journal of the American Medical Association“ berichten sie, dass sie in den Zellen der Elefanten 38 zusätzliche Kopien des p53-Genes gefunden haben.

p53 ist ein Protein, das auch als „Wächter des Erbgutes“ bekannt ist. Es gilt bei Menschen als Tumorsuppressor, da es nach der Schädigung der Erbsubstanz an der Reparatur der DNA beteiligt ist. Ist das p53-Gen mutiert und kann deshalb nicht mehr richtig in ein Protein übersetzt werden, so kommt es zur Entstehung von Tumoren. In der Hälfte aller menschlichen Tumoren ist p53 mutiert.“

in: Die Welt, 11.10.2015

Bildnachweis: Screenshot vom Video „Why Do Elephants Rarely Get Cancer?“  des Ringling Bros. Center for Elephant Conservation

 

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