Freilebende Elefanten in Europa?

Bildnachweis: Wikimedia Commons

Im vergangenen Jahr fanden Forscher an der Universität Aarhus (Dänemark) in einer Studie heraus, dass nicht das Klima, sondern der Mensch für die quartäre Aussterbewelle der letzten Kaltzeit großer Landsäugetiere verantwortlich ist. Elefantenarten, wie der Europäische Waldelefant oder das Wollhaarmammut, fielen der Ausbreitung des Menschen deshalb nicht nur auf dem europäischen Kontinent zum Opfer. In einer Follow-Up Studie haben sie nun simuliert, wie sich die Tierwelt ohne Menschen entwickelt hätte:

Follow-Up Studie_Ausbreitung ohne Menschen

Fig 1: The natural diversity of large mammals as it would appear without the impact of modern man (Homo sapiens). The figure shows the variation in the number of large mammals (45 kg or larger) that would have occurred per 100 x 100 kilometre grid cell. The numbers on the scale indicate the number of species (Illustration: Søren Faurby).

Demnach würde beispielsweise der Europäische Waldelefant auch heutzutage noch in Nordeuropa leben.

Follow-Up Studie_Ausbreitung mit Menschen

Fig 2: The current diversity of large mammals. It can clearly be seen that large numbers of species virtually only occur in Africa, and that there are generally far fewer species throughout the world than there could have been. (Illustration: Søren Faurby).

Da der Mensch aber mehr als überlebt hat, bleibt Afrika das letzte Refugium für große Landsäugetiere, dass er noch nicht zerstört hat.

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